Ich werde für Sie nach den gesetzlichen Bestimmungen der Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO), der Berufsordnung für Rechtsanwälte (BORA), den Standesregelungen der Rechtsanwälte in der Europäischen Gemeinschaft und des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) tätig. Die gesetzlichen Regelungen erschließen sich auf der Homepage der Bundesrechtsanwaltskammer unter www.brak.de.

 

Honorar
Die Vergütung des Rechtsanwaltes richtet sich nach dem Gesetz (RVG) oder wird, soweit zulässig, zwischen Anwalt und Mandant frei vereinbart. Die Gebühren des Notars werden seit dem 01.08.2013 nach dem Gerichts- und Notarkostengesetzt (GNotKG) berechnet. Das GNotKG kann unter www.gnotkg.de aufgerufen werden.
Für alle dem Rechtsanwalt nach dem 01.Juli 2004 erteilten Aufträge gilt das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) in der jeweils geltenden Fassung. Hier ist der gesetzliche Honoraranspruch geregelt. Je nachdem, worum es geht, werden dem Rechtsanwalt nach dem sogenannten Gegenstandswert (z.B. Geldforderung) oder nach einem Gebührenrahmen bestimmte Gebühren zugewiesen. Der Rechtsanwalt schuldet keinen bestimmten Erfolg, sondern nur eine Dienstleistung.
Eine freie Vereinbarung des Honorars erfolgt jedoch in Abstimmung mit dem Mandanten in Beratungssachen (zwingend) und sonst, wenn dies nach Art und Umfang der Angelegenheit angemessen ist. Dabei behalte ich sowohl die Leistungsfähigkeit des Mandanten als auch die Besonderheiten des jeweiligen Mandates im Auge. In der Regel bemesse ich Stundenhonorare in der Größenordnung von 125,- bis 250,- EUR zzgl. MWSt. Die Vereinbarung von Erfolgshonoraren ist mir gesetzlich untersagt.

Beratung
Seit dem 01. Juli 2006 ist das Beratungshonorar mit dem Mandanten vorher auszuhandeln (§ 34 RVG). Hierbei gibt es keinen gesetzlichen Rahmen mehr.
Für Erstberatungen sind von einem Verbraucher bei mir je nach Aufwand und Schwierigkeit (§ 13 BGB), der nicht Unternehmer (§ 14 BGB) ist, bei mir in der Regel ein Honorar von mindestens 190,- EUR zzgl. der gesetzl. MWSt sofort in bar zu entrichten, es sei denn, eine Rechtsschutzversicherung des Mandanten übernimmt diese Beträge. Zu Mandatsbeginn ist auf Aufforderung ein angemessener Vorschuss zu zahlen.

Rechtsschutzversicherung
Bei der Eintrittspflicht einer Rechtsschutzversicherung entfällt die Vorschusspflicht über die Höhe der Selbstbeteiligung hinaus. Die Eintrittspflicht sollte sich jeder Mandant in eigenem Interesse vor der Beauftragung schriftlich bestätigen lassen.

Beratungshilfe
Ist der Mandant finanziell nicht in der Lage, die Kosten der Beratung auszubringen, kann er vor der Beratung beim Anwalt einen Beratungshilfeschein beim Amtsgericht seines Wohnsitzes beantragen, den er dann bei der Beratung dem Anwalt vorlegt. Die Kosten der Beratung können direkt mit der Staatskasse abgerechnet werden. Der Mandant zahlt lediglich eine Eigenbeteiligung von 15,- EUR an den Anwalt. Die Anschriften des zuständigen Amtsgerichtes und die für die Beantragung erforderlichen Unterlagen können in der Kanzlei erfragt werden.

Prozesskostenhilfe
Wenn der Rechtssuchende bei gerichtlichen Verfahren die Gerichts- und Anwaltskosten nicht selbst tragen kann, besteht bei Bedürftigkeit und Erfolgsaussichten in der Sache die Möglichkeit (außer im Strafverfahren, wo es die Fälle der notwendigen Verteidigung gibt oder im Falle des Freispruchs die Kosten vom Staat übernommen werden), beim Gericht Prozess-/Verfahrenskostenhilfe zu beantragen. Auch hierüber erteile ich bei Bedarf Auskunft.